Joshwagenbach : Verhaltenspsychologie, Gewohnheitsbildung und Leistungsverbesserung

Was ist Dankbarkeit?

Einfach ausgedrückt. Dankbarkeit ist es die Menschen in unserem Leben und die Dinge die man bereits besitzt zu schätzen. Es geht darum die einfachen Dinge im Leben zu genießen und wertzuschätzen, egal wie banal und profan sie für eine andere Person scheinen. Es ist letztlich deine Aufgabe, deine Einstellung von der Negativität zu ändern, was deinem Leben noch fehlen soll und das zu schätzen was du bereits hast.

Dankbarkeit: Der große Negativität Killer

Oft ist das Leben nicht mehr als unsere Wahrnehmungen. Das schlechte zulassen, ist ein Auslöser für Hass, er verdirbt unsere Wahrnehmung von den Menschen und Situationen. Es verhindert uns den Weg zu gehen den wir gehen sollten.

Eine von Beginn schlechte Vorstellung von der Welt zu haben, ist oft nicht mehr als Selbstsabotage und stets wird dieses Thema ein Kapitel in jedem Self Help Buch gewidmet. Es kann durch einen Mangel an Empathie angetrieben werden. Eine von Hass getriebene Negativität ergibt sich auch aus einem Mangel an Dankbarkeit. Weil wir in einer Welt leben bei der uns tagtäglich Gewalt und Hass im TV vorgesetzt wird, das man nur Wohlstand erreicht hat wenn man stinkreich ist und Follower mehr zählen als Freunde.

 

Dankbarkeit heißt, den gegebenen Augenblick und jede gegebene Gelegenheit, einfach alles, was uns begegnet, als Gabe, als Geschenk wahrzunehmen.

Nachdem ein Mangel an Dankbarkeit direkt mit  Negativität  verbunden ist, was ist dann Hass. Wenn Sie mehr Dankbarkeit für das Leben zeigen, werden Sie weniger verhasst sein und sie werden kreativer.

Also, was sind einige Warnsignale, die Sie in einem undankbares Mindset versetzen?

Nicht den Verursacher hassen

Ich bin sicher, dass jeder das Unglück hat jemanden zu kennen der in allem das schlechte sieht und sich ständig über alles beschwert. Der alles mit undankbaren Augen sieht. Es ist zu teuer, zu heiß, zu kalt, zu weit weg, zu billig, zu laut.

Wenn Leute sich beschweren fehlt Ihnen oft die Zeit sich in die Person hineinzuversetzen. Es mag vielleicht manchmal sein, dass ein Kleidungstück mehr kostet. Aber auch nur weil die Person es selbst hergestellt hat. Keine günstige Fabrik. Sie muss ein Kind ernähren, Miete zahlen – genau wie du. Anstatt sich darüber zu beschweren, dass es zu teuer ist kann man die Arbeit auch wertschätzen ohne das Produkt direkt kaufen zu müssen.

Hier ist ein kleines Beispiel, dass ich euch gerne zeigen möchte. Jeder war vermutlich schonmal in der Situation und hat sehr viel Geld für eine Tasse Kaffee bezahlt. In der Situation haben Sie sich wahrscheinlich beschwert oder gewundert, warum die Tasse so teuer war. Lasst uns das ganze doch mal beim Ursprung beginnen.

Um die Pflanze zu pflanzen wurde zunächst eine perfekte Umgebung für diese gesucht. Das hat vielleicht schon mehrere Tage gedauert. Während dieser Phase hat man die Samen im eigenen Heim unter den optimalen Bedingungen in einzelne Töpfe umgepflanzt, bewässert und mit Sonnenlicht beschattet. Einige Wochen später hat man die Setzlinge in die vorher sorgfältig ausgesuchte neue Umgebung umgepflanzt. Hier gedeihen die Pflanzen jetzt in den nächsten 3-5 Jahren zu prächtigen Bäumen. Nun sind die Kaffee Kirschen reif und werden im Allgemeinen handverlesen von Menschen die in sehr armen Ländern sesshaft sind. Die Arbeiter werden oft nicht gut bezahlt und haben so am Ende des Tages vielleicht einige Cents an Lohn erarbeitet. Nun werden die Kirschen weiterverarbeitet und in einem komplizierten meist manuellen Verfahren getrocknet, geschält, poliert und sortiert. Bevor Sie sie auf Schiffe verlagert werden und an einem neuen Ort geröstet werden um die Öle in den Bohnen zu entfesseln und den Kaffeegeschmack einzigartig zu machen. Dann werden sie in Säcke abgefüllt und an Cafes beliefert. Ein Barista nimmt nun ein paar Bohnen. Mahlt sie und brüht einen frischen, leckeren Kaffee für Sie auf. Natürlich wird dieser auch noch anständig entlohnt und plötzlich erscheinen 5€ für einen Kaffee nach keiner großen Sache mehr oder?

Dankbarkeit kann Selbstmitleid killen

Ein Mangel an Dankbarkeit ist auch ein guter Nährboden sich in Selbstmitleid zu wälzen; wenn du ständig in einem Zustand der Beschwerde über die Ungerechtigkeit des Lebens bist. Vergiftest du die Samen der Kreativität die in dir gedeihen. Werde mehr dankbar und du fühlst dich weniger wie machtloses Opfer und mehr wie ein kreativer Macher.

Hoch mit Dankbarkeit, nieder mit Ärger und Stress

Das Leben ist oft hektisch, und jeder hat Auslöser, die dich über den Rand der Irrationalität in einen brodelnden Ball der Wut schicken … ! Dies ist häufig die Folge von kleineren Anfällen wie Stress und Ärger und du benötigst ein Entlüftungsventil.

Dankbarkeit ist eine gute Möglichkeit, Ärger und Stress zu vernichten. Es ist sehr schwer zugleich dankbar und wütend oder gestresst zu sein. Dankbarkeit bedeutet direkt das man sich entspannter fühlt. Es ist der Zustand, in dem Kreativität gedeiht. Aber du wirst mehr als nur kreativ sein. Wahrscheinlich werden Sie auch weniger häufig über reagieren, wenn in deinem Büro Fehler gemacht werden.

Meditiere täglich, wenn du möchtest, fahre häufiger in den Urlaub, oder surfe. Gehe raus für einen Spaziergang oder nehme eine kalte Dusche. Tue, was du tun musst, um dich zu entspannen und deine kreativen Säfte fließen zu lassen.

Stanford-Forscher fanden heraus, dass bei einem Spaziergang deine Kreativität um  60% verbessern kann.

Scott Barry Kaufman Ph.D., ein Kognitionspsychologe und Kreativität Experte stellte fest, dass 72% der Menschen neue Ideen unter der Dusche hatten. Er sagte: „Menschen sind kreativer in der Dusche, als sie bei der Arbeit sind. Die entspannende, einsame und nicht wertende Duschumgebung kann  das kreatives Denken fördern, den Geist zu befördern frei zu wandern. Was dazu führt, dass die Menschen in Ihrer  Träumerei mehr offen zu sein scheinen. “

Aber zurück zur Dankbarkeit als Stresskiller: Wie das alte Sprichwort sagt, ist Vorbeugen besser als Heilen.  Also lasst uns zusammen mehr unsere Einstellung ändern und häufiger für die Dinge in unserem Leben dankbar sein die wir bereits haben.

Weitere Vorteile  mehr Dankbar zu sein

 

In seinem Buch „Thanks!: How the New Science of Gratitude Can Make You Happier„, sagte der Dankbarkeits Forscher Robert Emmons, dass Dankbarkeit zu üben, das Glückslevel einer Person um bis zu 25% erhöhen kann.

Dr. Emmons Forschung zeigte auch, dass diejenigen, die in Kontakt mit ihrer inneren Dankbarkeit sind,  dazu neigen, gesünder zu sein, bessere soziale Beziehungen haben und Sie sind widerstandsfähiger gegenüber Widrigkeiten, als die einer ungnädigeren Mentalität. Und zusätzlich dazu hast du eine ausgeprägtere Kreativität.

Also wenn es so gut für uns ist dankbar zu sein. Was können wir machen?

Strategien um immer dankbar zu sein und nicht immer alles zu hassen

 

Die Welt mit dankbareren Augen zu sehen hat mich dahin gebracht wo ich heute bereits bin. Auch fest glaube ich daran, dass es mich noch zu viel größeren Orten und Erinnerungen bringen wird.

Es ist leicht die Dinge im Leben zu vernachlässigen die man bereits hat. Oder die Momente die man bereits gelebt hat. Eine tägliche Dankbarkeit Routine kann dir dabei helfen auch solche Momente oder Dinge immer wieder Wertzuschätzen. Also was ist wirklich wichtig im Leben? Essen? Kleidung? Freunde? Schreibe dir die Dinge auf die dir persönlich wichtig sind und schreibe Sie in eine App oder in ein kleines Notizbuch um dich immer wieder an diese Dinge zu erinnern.

 

Manche Leute denken auch, dass Sie nur Dankbar sein können wenn sie all diese Dinge im Leben erreicht haben. Ein Haus, eine Familie, eine Beförderung, Reichtum… Aber sind das wirklich die Ziele die wir anstreben sollten? Sind das wirklich Dinge die uns glücklich machen werden oder streben wir ab dem erreichen dieser Ziele nach etwas neue, weil wir uns immer noch leer fühlen? Sei dankbar für die täglichen Dinge im Leben.
James Altucher spricht über „‘Difficult Gratitude Problems’ ‚oder DGP angreifen, wie ich es jetzt mal nenne. Wie ein Muskel wird Dankbarkeit stärker, wenn man es auf Herausforderungen trainiert und weniger auf die offensichtliche Sachen trainiert. Also lasse in schwierigen Situationen Dankbarkeit sprechen. Wenn dir irgendwann mal was schlechtes widerfährst und du das gute in dieser Situation findest. Hell Yeah dann hast du einiges erreicht.



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