Joshwagenbach : Verhaltenspsychologie, Gewohnheitsbildung und Leistungsverbesserung

Was macht uns wirklich glücklicher?

You can’t make everyone happy. Really you can’t make anyone happy.

Desto eher du verstehst, dass sich die meisten wohl weniger dafür interessieren was du machst und wie du es machst wirst du feststellen wie einfach man sich neuen Herausforderungen stellen wird.

We put too much pressure on ourselves to be happy. You can’t be happy all the time. And when you are happy, it should be special.  James Altucher

Es ist einfach zu sagen man möchte etwas ändern. Oder sich zu sagen du  möchtest ein glücklicheres, gesünderes und besseres Leben haben. Aber sein Verhalten zu ändern fällt uns oft schwer. Wir wissen nicht wie wir beginnen sollen und haben Angst davor was sich verändern könnte.

Die ersten Schritte sind immer die schwierigsten. Also wie anfangen? 

Wenn dein privates Leben im Einklang mit dir selbst ist, wirst du deine Karriere und dein Leben eher meistern. Aber was heißt das “im Einklang” Eine der ersten Schritte die ich unternommen habe war zu realisieren was ich im Leben möchte. Es gibt immer einen Grund warum man das was man momentan tut, macht. Wenn du diesen Grund nicht weißt machst du etwas falsch oder du hast dir noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht was du eigentlich machen möchtest. Für viele kann es sein, dass Sie etwas bestimmtes studieren um später in Ihrem Wunschberuf arbeiten zu können oder Sie reisen in ein fremdes Land um dort die Sprache lernen zu können oder Sie haben einem Job, weil dieser Sie selbst und auch andere glücklich macht.  Aber es gibt immer einen Grund den wir suchen sollten. Ich habe diesen Grund in meinem Studium nicht gesehen und habe mich nach Alternativen umgeschaut, welchen meinen Zielen gerecht werden.

Ich war in der damaligen Situation nicht glücklich ich sah keinen Grund weiter zu machen. Habe mich von anderen Personen sehr beeinflussen lassen und weniger auf mich selbst gehört. Also machte ich mich auf und startete ein neues Kapitel in meinem Leben. Das Kapitel das ich gerne als meine Reise in ein glücklicheres Leben nenne. 

Positive Gedanken kann man sich immer und überall machen. Sie haben Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Arbeit unser privates Leben. Eine der führenden Psychologen auf diesem Gebiet ist Barbara Fredrickson. Sie unterrichtet an der Universtiy of North Carolina und führte zahlreiche Studien durch wie postive Gedanken unsere Handlungen beeinflussen. Auch ihr neustes Buch “Positivity” beinhaltet einige dieser Studien und Tipps rund um dieses Thema.

Was machen negative Gedanken  mit unserem Gehirn

Stelle dir vor du bist auf einer Rundreise in China. An einem Tag eurer Reise wandert ihr durch einen Wald im Süden von China. Nach mehreren Stunden wandern verlierst du deine Gruppe. Du bist auf dich alleine gestellt. Plötzlich kreuzt ein Tiger deinen Weg.

Deine erste Reaktion ist Panik, du hast Angst und du bleibst wie angewurzelt stehen. Nun hast du mehrere Optionen. Du könntest kämpfen (keine schlaue Idee), auf einen Baum klettern (womöglich die schlauste Idee) oder weg rennen.

Dein Gehirn schaltet alle anderen Optionen ab und du fokussiertst dich auf eine – Du rennst!

Du verdrängst alle anderen Optionen! 

Ein weiteres Szenario ist verbunden mit meiner geliebte To-Do Liste. Stelle dir vor du schreibst sehr sehr viel auf deine Liste. Sie ist nicht mehr überschaubar und es ist einfach viel zu viel für dich. Du bekommst Angst vor all den Aufgaben die du dir vornimmst. Und startest womöglich mit keiner. Du denkst nur darüber nach wie wenig Willenskraft du hast und das du keine Motivation zum starten hast.

Beide Situationen sind für dein Gehirn identisch.

Welche Auswirkungen haben positive Gedanken auf dein Gehirn

Barbara Fredrickson hatte dazu ein Experiment durchgeführt. Sie hatte zahlreiche Studenten in 5 verschiedene Gruppen gesteckt. In jeder Gruppe wurden verschiedene Filme gezeigt um verschiedene Emotionen zu erzeugen.

Die erste Gruppe bekam positive Videos zu sehen. Die zweite ein zufriedenstellendes Video. Die dritte war die Kontrollgruppe und bekam neutrale Filme zu sehen. Die vierte sollte Angst empfinden und die letzte Wut.

Nachdem alle ihre Videos geschaut hatten sollten diese Ihre “Ziele” aufschreiben. Gruppe 1-3 konnten ihre Ziele wesentlich besser aufschreiben. Sie hatten klarere Visionen, als die aus Gruppe 4 und 5.

Wie kann man positiveres Denken in seinen Alltag integrieren?

Seinen Alltag positver zu starten ist wichtig. Doch wie funktioniert das? Ich starte gerne mit einem meiner lieblings Lieder, mit einer comedy show, mit einem Buch. Also mit den Dingen die ich gerne mache. Dinge bei dem ich danach schon das Gefühl habe ich habe etwas wichtiges erledigt.

Andere bewährte Tipps sind:

Meditation: Dies ist schon fast kein Geheimnis mehr. Das jene die meditieren ein erfüllteres und positiveres Leben haben. Natürlich sind sie auch häufig glücklicher. Wenn man alleine an indische Mönche denkt die nicht sehr viel haben, aber dennoch sehr sehr glücklich sind wird man wahrscheinlich nicht die Frage stellen ob sie glücklich sind sondern man geht ganz einfach davon aus. Seinen Tag mit Mediation zu beginnen kann dabei helfen Aufgaben schneller und präziser zu erledigen. Sich besser auf wichtige Dinge zu fokussieren.

Schreiben: Es hat mir sehr geholfen einfach alles was ich auf dem Herzen habe aufzuschreiben. Was wirklich  hilft ist am Abend all die positiven Dinge zu notieren die einem am Tag widerfahren sind. Ich schreibe diese immer in ein kleines Notizbuch. Es ist eine Methode die mir sehr geholfen hat positiver ins Bett zu gehen und am Morgen auch mit besseren Gedanken zu erwachen.

Spielen: Spielen hat uns schon als Kind glücklich gemacht und irgendwie wurde uns mit zunehmenden alter “verboten” zu spielen. Warum auch immer. Ich bin der Meinung wir sollten viel häufiger spielen. Vielleicht auch einfach mal wieder Kind sein. Beginnen mit egal was: Ballsport, im Park Frisbee oder eine Runde zusammen joggen. Wir nehmen uns so viel Zeit für andere Dinge, aber selten zum spielen.

PS: Falls ihr aus Berlin seid und mal Lust habt was zu unternehmen meldet euch…

Hier noch ein großartiges Video:



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