Malte Josh Wagenbach : Wegbereiter

Gewohnheiten aufbauen

Eine Eigenschaft, die ich stark mit Leistung korreliere, ist Disziplin.

Wenn ich Menschen ansehe, die wirklich an der Spitze eines Spiels stehen, sind die meisten von ihnen sehr diszipliniert in Bezug auf bestimmte Dinge in ihrem Bereich.

Ich habe in letzter Zeit viel darüber nachgedacht, meinen eigenen Sinn für Disziplin zu verbessern, und wollte heute ein paar Dinge teilen, die ich hilfreich gefunden habe, um diese Tugend zu kultivieren und zu erhalten.

Beginne mit einem Anker

Ich bin davon überzeugt das eine Sache wirklich hilft und zwar früh am Tag eine Disziplin zu haben. Mit einem Anker meine ich etwas, dass dir jeden morgen das Gefühl gibt bereits etwas erreicht zu haben. Etwas das du von deiner Liste streichen kannst.

An den meisten Tagen ist mein Anker ein Workout. Normalerweise stehe ich morgens auf lese und mache dann Sport. Ich nutze dazu eine App und mache Sport in meinem Wohnzimmer oder draußen. Die meisten Trainingseinheiten die ich absolviere gehen 30-45 min lang (+ auf und abwärmen). In der Regel sind es Körpergewicht Übungen die entweder auf Geschwindigkeit oder Kraft konditioniert sind.

An vielen Morgen denke ich mir das Training zu überspringen, da es immer eine Herausforderung ist das Training alleine zu machen. Es wird Zeit für einen Trainingspartner (in), welcher ebenfalls zu der Zeit trainiert wie ich und unsere Ziele übereinstimmen.

Als ich gesterne ein Webinar von Robin Sharma gesehen habe, sind mir zwei Sätze im intensiv im Kopf geblieben. Die ich nicht nur im Sport so unterschreiben würde, sondern in allen Disziplinen.

sweat more in training. Bleed less in war

In jedem Workout kennen wir das, die letzte Minuten sind am anstrengsten. Wir quälen uns wieder aufzustehen und den nächsten Sprung zu machen. Es benötigt viel Willenskraft jetzt weiter zu machen. Es sind nur drei Minuten mehr, aber wenn du dies geschafft hast fühlst du dich den ganzen Tag besser. Denn du hast nicht aufgegeben.

Alternativ könntest du auch aufgeben und sagen: „Ich hasse trainieren!?“

Aber wenn dein Anker jeden Morgen das Training ist, solltest du es auch 100% fokussiert machen. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Anker die du verwenden kannst. Es geht nur darum deine komfortable Zone zu verlassen und etwas zu machen das dich nach vorne bringt und dir während des Tages hilft.

Ein paar weitere Ideen:

Wenn du aktuell keinen Anker in deinem Leben hast mache folgendes, denn es wir schwierig sein mit einer neuen Gewohnheit zu starten. In der Regel dauert es 66 Tage, um eine neue Routine in seinem Alltag zu integrieren. Beginne also ruhig mit einem kleinen Training (5 Min) und steigere dich dann, oder meditiere 66 Tage am Stück für 2 Minuten.

Verknüpfe deinen Aufwand an Ergebnisse (Input –> Output)

Es ist mir egal, ob du morgens E-Mails schickst oder eine Training machst. Es wird schwierig werden und während  den ersten Tagen oder Wochen wird es immer härter es durchzusetzen, es gibt immer Momente, in denen du aufhören willst. Eine Sache, die ich für mich gefunden habe,  besteht darin sich ein geistiges Bild von dem Ergebnis zu machen und es während dieser „Ich möchte aufgeben“ -Momente aufzurufen und diesen Moment zu überbrücken.

Wenn ich im Training oder beim essen bin ist das Bild im Kopf immer der ideale gesunde Körper, im Büro ist es ein Bild von dem Team das performt und Ziele wie ich im Leben hat. Wie würde mein Unternehmen und die Mitarbeiter aussehen, wenn wir 10mal so groß wären? 

Es ist einfacher einen Anker mit einer Vision zu verknüpfen, dies unterstützt deine Motivation und es wird dir einfacher fallen Entscheidungen zu treffen und fokussierter zu bleiben. Ich habe den folgenden Ausdruck auch bemerkenswert wirkungsvoll gefunden:

Wenn du dich betrügst, betrügst du nur deine Ergebnisse.“

Wenn ich das nicht mache, sabotiere ich mich …
Mit diesen Worten und deinem neuen Bild im Kopf wird es dir sehr viel einfacher fallen Ergebnisse zu erhalten.

Mache dich mit deinen Auslösern vertraut

Eine Sache, die ich bei dem Thema Disziplin bemerkt habe, ist, dass es bestimmte Kontexte oder Auslöser gibt, die es exponentiell schwerer machen können, die Dinge zu tun, die du eigentlich tun willst. Für mich ist es zuviel am Computer und reisen.

Nachdem ich lange am Computer bin, ohne Sport gemacht zu haben oder draußen gewesen zu sein, neige ich dazu mich schlechter zu ernähren und unmotivierter zu sein. Ich habe festgestellt, das Pausen und auch Schlaf mir sehr hilft am Tag fokussierter zu sein und bessere Entscheidungen zu treffen.

Auch wenn ich unterwegs bin merke ich das ich von meiner normalen Routine abweiche, ich ernähre mich nicht 100% so wie ich es gerne machen würde und mache unregelmäßiger Sport.

Aus dem Grund habe ich versucht zu verstehen, warum ich mich in diesen Situationen anders verhalte. Meistens sind es einfache Dinge die einem dann erst bewusst werden.

 

Bereite dich auf Schwierigkeiten vor

Um den Schaden zu minimieren, kann man sich auf Schwierigkeiten vorbereiten. Hier sind mal ein paar Beispiele für verschiedenen Situationen. Auch was das Thema Essen oder Sport angeht.

Wenn ich weiß, dass ich in einer Situation bin, in der ich wahrscheinlich eine Menge Sachen essen werde, die ich nicht möchte, kann ich den Schaden begrenzen, indem ich etwas wirklich Gesundes vorher esse. Das hilft mir im Anschluss weniger ungesundes zu essen. Wobei ich häufig dann doch eine ganze Torte esse 🙂

Eine andere Sache, die du tun kannst, ist die Entscheidung in einem weniger anfälligem Szenario zu treffen.

Wenn ich mit Freunden essen gehe und ich weiß sie werden sich nichts gesundes bestellen, schaue ich vorher online in die Karte und suche mir etwas gesundes aus. Auf eine Situation vorbereitet zu sein, macht es leichter die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

Auf einer höheren Ebene können diese Art von Strategien auf die meisten Aktivitäten angewendet werden, bei denen deine Disziplin nachlässt und du etwas tust, was du wirklich nicht tun wolltest. Ich habe diese Tipps immer als nützlich empfunden.

Wenn du in bestimmten Bereichen deines Lebens versucht hast, disziplinierter zu werden, aber keinen Erfolg hast, lasse dich nicht entmutigen. Disziplin zu entwickeln ist wie einen Muskel aufzubauen. Es braucht Zeit und konsequente Anstrengung … aber sobald du in die richtige Richtung gehst, wird es einfacher und der Aufbau dieser Muskeln kann süchtig machen 🙂

Dies sind nur ein paar Strategien, die ich hilfreich gefunden habe, um die Frage zu beantworten, wie man diszipliniert werden kann. Was machst du um disziplinierter zu werden? Ich freue mich auf deine Email.



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