Joshwagenbach : Verhaltenspsychologie, Gewohnheitsbildung und Leistungsverbesserung

Scheitern

Vor etwas mehr als 14 Tagen bin ich in meine neue Wohnung gezogen. Neben meiner täglichen Routine, sagte ich mir selbst, ich könnte mal wieder beginnen zu laufen. Laufen ist für mich eine Hassliebe. Ich bin nicht sehr gut, aber kann mich während dem Lauf sehr gut konzentrieren. Also habe ich meine Laufschuhe am Abend heraus geholt und bin los gelaufen. Einfach los…

Ich weiß ja, man kann nicht direkt wieder gut sein und wieder weite Strecken laufen, so ist es ja mit allem im Leben. Man muss sich langsam wieder steigern bis man seine Ziele erreicht oder wieder zu alten höchstleistungen hochfährt. Lernen den Schmerz zu lieben, nicht aufzuhören und einfach weitermachen.

Wie kann man einfach weitermachen?

Hier ein paar Methoden die dir vielleicht helfen werden:

Wenn du mit etwas Neuem beginnst, mach dir bewusst nicht der Beste zu sein. Dich wird es nur frustrieren, wenn du beim ersten Lauf den Marathon nicht schaffst. Den Ersten und den wichtigsten Schritt hast du bereits unternommen, du hast deine Komfortzone verlassen und stehst auf der Straße – bereit loszulaufen.

Nehme das Gefühl der Frustration wahr, wenn du am Scheitern bist. Das Gefühl wird dich immer in deinem Leben begleiten, wenn du mehr erreichen möchtest. Es wird dich verwirren, du wirst ungeduldig sein, gelangweilt oder dich schlecht fühlen. All das gehört dazu.

Versuche nicht dieses Gefühl zu verdrängen oder es zu unterdrücken. Versuche es bewusst wahrzunehmen und lass es nicht auf dir sitzen.

Jetzt wende deine Neugier diesem Gefühl zu. Wie fühlt es sich an? Wo spürst du es im Körper? Was war der wirkliche Auslöser für dieses Gefühl (Beim Sport womöglich deine Ausdauer).

Versuche diesem Gefühl vertraut zu werden und es immer weiter auszudehnen.

Es gibt viel zu lernen in diesem Prozess. Du wirst auch scheitern. Das ist ok.

Wenn wir das Gefühl vom Scheitern akzeptieren, dann können wir Fortschritte machen. Wir können nicht direkt gut sein, sondern müssen unsere Komfortzone stückweise vergrößern und unseren Horizont erweitern.

Malte Wagenbach spricht über Scheitern.

 



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