Joshwagenbach : Verhaltenspsychologie, Gewohnheitsbildung und Leistungsverbesserung

Selbstdisziplin

In den letzten Jahren, habe ich mir alles selbst beigebracht. Selbstdisziplin wurde mein täglicher Begleiter und eine Community mein Schutz. Ich habe gelernt wie man lernt, versucht mir neue Fähigkeiten beizubringen. Gelernt neue Dinge zu lieben und nicht zu fürchten. Doch immer wieder stößt man auch an seine persönlichen Grenzen. Mit der Zeit merkt man, das es eigentlich die gleichen Probleme, immer wieder sind. Die einem hindern Selbstdisziplin zu bewahren. Selbstdisziplin hat viel mit Verantwortung zu tun und das man diese selbst in die Hand nehmen soll.

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Misserfolge fühlen sich schlecht an

Wenn du lernen möchtest mehr Gewichte zu stemmen, dann wirst du am Anfang ziemlich häufig scheitern. Ganz egal was du versuchst du wirst eine ganze Zeit lang scheitern. Ob du ein Unternehmen aufbauen möchtest, eine Sprache lernen möchtest oder versuchst Schach zu spielen. Eine kleine Geschichte aus meinem Leben. Vor wenigen Wochen habe ich nach 15 Jahren wieder Schach gespielt. Mein Mitspieler war ein aufgeweckter kleiner Junge und ich habe verloren, wenn du etwas gerade erst beginnst wirst du scheitern. Du wirst an deinen körperlichen, sowie akademischen Fähigkeiten scheitern. Du kannst entweder weniger Gewichte nehmen oder dauerhaft ein Gewicht halten, aber du wirst nicht besser. Ich werde nicht im Schach gewinnen, wenn ich nicht häufiger spielen werde und immer wieder verlieren werde, bis ich besser werde.

Du wirst überwältigt sein

Ein Punkt der mich immer wieder verfolgt. Je mehr du lernst, desto weniger weißt du, wenn dich ein Thema ganz besonders interessiert und du beginnst dich mehr und mehr damit auseinanderzusetzen. Dann lernt man zu Beginn so vieles und man taucht immer tiefer in ein bestimmtes Thema ein. Ganz egal ob es neue Technologien, Methoden oder Ernährungsweisheiten sind. Hier erfährt man das man so viel noch nicht weiß und an diesem Punkt geben häufig viele auf. Lass dich von einem Thema nicht überwältigen.

Du hast das Gefühl du lernst nichts

Wir möchten zu vieles, zu schnell. Erinnert ihr euch an die Matrix Szene in der Neo (Der Mann mit dem Mantel) in Sekunden Karate lernt. Manchmal kommt es mir so vor, als ob viele genau so in der Realität denken. Du kannst nicht in einer solchen Geschwindigkeit lernen. So lernt man manchmal Wochen oder Monate mit dem Gefühl nichts gelernt zu haben. Das kann sehr frustrierend sein. Aber auch hier gilt es einfach weiter zu machen. Am Ende zahlt es sich aus, nicht aufzugeben und das gelernte anzuwenden.

OK, also wir alle wollen Fähigkeiten lernen – eine neue Sprache, Programmierkenntnisse, körperliche Fähigkeiten, Geschichte, Mathematik, Schreiben, AI, Transformation, Neuroscience und vieles mehr. Aber diese Probleme stehen uns im Weg, oder?

Lasst uns diese Probleme anpacken und überwinden, damit wir alles lernen können was wir auch lernen möchten.

Kleine Themen im Fokus haben

Ja, es stimmt: Es gibt eine Menge Dinge zu lernen, und es kann überwältigend sein. Aber das spricht für das Leben selbst – es gibt so viel zu sehen und zu tun, und niemand kann jemals alles tun. Alles, was wir machen können, ist ein Schritt nach dem anderen zu gehen.

Also müssen wir uns auf das Fokussieren was gerade vor uns liegt. Auf dem Boden auf dem wir uns gerade befinden bewegen und die Berge in der Ferne müssen wir im Hinterkopf behalten.

Auf welche kleinen Punkte haben wir Einfluss?

Was ist der kleinste Bereich den wir beherrschen können?

Ignoriere jetzt alle riesigen, unbekannten Territorien, schließe den Rest der Welt aus und sei einfach nur an diesem Ort. Fokussiere dich einfach nur auf diese eine Sache. Ein kleiner Schritt zur richtigen Zeit, ein paar kleine Schritte jeden Tag, und wir können viel im Laufe der Zeit erforschen und lernen. Für mich heißt es auch, sich wieder auf wenige wichtige Dinge zu fokussieren.

Wie gerade mit meiner Agentur www.digitalbegleiter.de

Sehe Scheitern als etwas Gutes an

Kennt ihr das, wenn ihr so oft gescheitert seit und plötzlich funktioniert etwas?

So lernt unser Körper und auch unser Gehirn. Wir können nicht beurteilen, ob unser Wissen falsch ist bis wir eines Besseren belehrt werden oder wir es selbst ausprobiert haben. Denkt dabei an Columbus oder Galileo. Wir können nicht wirklich etwas Neues lernen, bis wir versuchen häufiger zu scheitern.

Wir alle haben lernen gelernt…am Anfang war es ein wenig wackelig, wir sind häufig gefallen. Ich zu mindestens tausendmal. Das sagt mir meine Mutter jedenfalls. So haben wir alle laufen gelernt – ein wenig wackelig und ständig am Fallen, bis wir eines Tages aufstehen konnten und laufen konnten. So haben wir auch gelernt zu reden, zu essen, zu lesen usw. Sicherlich hatten wir den Vorteil, dass wir gute Lehrer hatten, aber wir mussten es immer wieder versuchen, eine ganze Weile sind wir gescheitert, bevor wir es hinbekommen haben.

Leider fangen wir irgendwann an, uns davor zu fürchten und diese Angst hält uns dann zurück. Misserfolg gehört zum Lernprozess. Jede verlorene Partie Schach, jedes Mal wenn wir gefallen sind, jedes Mal wenn ein Unternehmen nichts geworden ist… sind es die Lektionen die uns einen Schritt näher ans Ziel bringen.

Also, anstatt das Versagen als „schlecht„ zu betrachten, müssen wir es auf den Kopf stellen. Misserfolg ist somit vielmehr eine Lektion: eine Chance besser zu werden, ein weiser alter Lehrer der uns sagt auf was wir uns konzentrieren müssen.

Wenn du versagst, lächle und danke dir selbst für die Lektion.

Finde Spaß am Prozess das Scheitern

Es ist verdammt hart, wenn etwas nicht funktioniert und wir keine Fortschritte machen, wir uns zu langsam nach vorne bewegen. Wir wollen so schnell ein Experte sein, so schnell ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen und so schnell besser im Schach sein, als ein kleiner Freund 🙂 doch manchmal zu schnell und das frustriert uns.

Die Antwort von meiner Seite ist, wir sollten das Tempo unseres Fortschritts vergessen, und auf den Lernprozess konzentrieren.

Weil, es ist so. Ich erinnere mich noch als ich nach Kanada gereist bin. Um ein wenig mehr über das Land zu erfahren, habe ich Kanada in Google eingegeben und mir die Bilder anzeigen lassen. Da wollte ich hin. Es war Britisch Columbia, die schönsten Seen und Berge die man sich nur vorstellen konnte und Elche überall. Doch anstatt direkt dort einzufliegen habe ich mich für eine längere Reise entschlossen und anstatt mich auf ein Ziel zu fokussieren, lernte ich jedes kleine Ziel zu schätzen und genoß diese andere Art zu reisen. Am Ende war es nicht mehr wichtig wo ich zu welchem Zeitpunkt war. Sondern genoß die Landschaft und die Schönheit bei jedem Schritt meiner Reise.

Wenn wir lernen, sollten wir uns daher nicht darauf fokussieren, wo wir einmal sein wollen, sondern vielmehr den Fokus auf das Lernen legen. Wir können dankbar für die Möglichkeit sein überall und zu jederzeit studieren zu können. Unseren Horizont zu erweitern und uns am Fortschritt zu beteiligen.

Lernen mit Ungewissheit umzugehen

Für mich ist Ungewissheit eines der größten Herausforderungen. Denn wir scheuen uns davor etwas nicht in der Hand zu haben. Wir möchten eine Sicherheit, das unser Zeit in Bücher und die Forschung nicht umsonst war. Mit viel Übung können wir dieses Gefühl der Ungewissheit ändern. Wir können lernen mit dieser Ungewissheit umzugehen. Nehmen wir als Beispiel das Schachspiel. Du hast Angst vor einer weiteren Blamage, dadurch wird jeder Zug für dich beängstigender als der davor. Denn du machst dir Sorgen, ob dieser Zug ein Fehler war oder nicht. Wenn du lernst diesen Prozess zu genießen, gehst du offener mit dem Verlieren um. Ganz egal ob du verlieren wirst oder nicht. Sei neugierig was das Spiel betrifft, lerne neue Züge und habe Spaß beim Spiel.

Sei heute mutig und stelle dich deiner Ungewissheit. Fliege ohne einen Plan …

Malte


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